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Warum Verschwörungserzählungen verfangen: Psychologie, Gesellschaft und der Streit um Wahrheit

Verschwörungserzählungen sind kein Randphänomen, sondern Ausdruck tief verankerter psychologischer und gesellschaftlicher Mechanismen. In Zeiten von Krisen, Unsicherheit und beschleunigtem Wandel bieten sie scheinbar einfache Erklärungen für komplexe Zusammenhänge. Gerade dadurch können sie Vertrauen untergraben, Polarisierung verstärken und demokratische Diskurse belasten.
Die Veranstaltung beleuchtet Verschwörungserzählungen aus soziologischer, psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Bedürfnissen, Ängsten und Denkmechanismen, die ihre Attraktivität erklären, sowie nach den gesellschaftlichen Bedingungen, die ihre Verbreitung begünstigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Klimawandelleugnung als exemplarischem Fall. An ihr wird deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse abgewehrt, Zweifel systematisch verstärkt und alternative Wirklichkeitsdeutungen stabilisiert werden – und warum Menschen geneigt sind, solchen Erzählungen Glauben zu schenken.
Ziel der Veranstaltung ist es, Hintergründe zu verstehen, Mechanismen zu erkennen und die eigene Urteilsfähigkeit im Umgang mit umstrittenen Wahrheitsansprüchen zu stärken.

Kursinfo:
Das Angebot findet online auf der Plattform Zoom statt. Sie erhalten kurz vor Kursbeginn einen Einladungslink, der für die Kurszeit und -dauer gültig ist.
  • Gebühr
    16,00 €
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  • Kursnummer: 271102003
  • Start:
    Do. 29.04.2027
    18:00 Uhr
    Ende:
    Do. 29.04.2027
    20:15 Uhr
  • 1 Termin
  • Anmeldeschluss: Do. 29.04.2027
  • Plätze: min. 1 / max. 8
  • Dozent:in: