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Unser Schulsystem aus Sicht der Evolutionspädagogik®

Warum die Ente das Schwimmen verlernt, wenn sie mit den Affen klettern muss. Diese Metapher ist eine sehr anschauliche Darstellung von der Kritik an unserem aktuellen Schulsystem aus Sicht der Evolutionspädagogik®. Sie verdeutlicht, dass Kinder (und Menschen allgemein) in ihren natürlichen Entwicklungsprozessen unterschiedliche Stärken und Fähigkeiten haben, die durch die Anforderungen und Strukturen des traditionellen Bildungssystems häufig nicht gefördert, sondern eher behindert werden.
In der Evolutionspädagogik® wird das Gehirn als ein dynamisches, sich ständig entwickelndes Organ betrachtet, das auf bewegungs- und erfahrungsbasierte Lernprozesse angewiesen ist. Wenn Kinder in einem Umfeld sind, das nicht ihren natürlichen, evolutiv geprägten Bedürfnissen entspricht – wie z.B. durch zu viel abstraktes Denken oder zu frühes Kognitionslernen ohne körperliche Bewegung – können sie in ihrer Entwicklung blockiert werden. So, wie die Ente ihre Fähigkeit zu schwimmen verlieren würde, wenn sie ständig zum Klettern gezwungen wird, kann auch ein Kind in seiner natürlichen Entwicklung gehemmt werden, wenn es zu sehr in einem System "gezwungen" wird, dass seine evolutionären Bedürfnisse ignoriert.

Insgesamt lässt sich sagen, dass das Schulsystem aus Sicht der Evolutionspädagogik® oft noch nicht ausreichend auf die natürliche, evolutive Gehirnentwicklung der Kinder ausgerichtet ist und die individuellen Lernbedürfnisse oft übersehen werden. Hier bietet unser Ansatz des Erkennens und Verstehens begleitende Hilfe für die gesamte Schulzeit, sowohl für Kinder, Eltern als auch Pädagogen.

Ihre Referentin: Andrea Held, zertifizierte Evolutionspädagogin IPP, Coach, Ausbildungsleitung am Standort Landshut, Erwachsenentrainerin

Material

Bitte eigene Verpflegung mitbringen.